Gustavo Salami
KI ein Tool zu nennen ist so falsch wie einen Gärtner ein Tool zu nennen. Der Gärtner benutzt Tools. Er ist keins.
Es geht darum, KI kennenzulernen. Und herauszufinden, wo und wie mich KI unterstützen kann, meine Arbeit besser und effizienter zu machen.
Was mir persönlich an der Arbeit mit KI besonders gefällt: Die KI führt aus. Und ich kann Feedback geben, wenn ich etwas anderes will. Das ist nichts Neues. Wir machen das schon lange mit Menschen. Delegieren. Anschauen. Feedback geben. Der Unterschied liegt in der Qualität, Geschwindigkeit, und vor allem darin, dass es nicht mit einem Menschen zu tun hat, der emotional auf Feedback reagiert.
Es ist etwas Neues, wenn wir in Echtzeit Feedback geben können und gleich zuschauen können, wie es entsteht. Oft passieren in diesen Pausen genau die Geistblitze.
Wenn ich delegiere und währenddessen den KI-Output beobachte, entsteht etwas Interessantes. In diesen Momenten des Wartens, des Zuschauens, des Überlegens was als nächstes kommt, passieren genau die Gedankenblitze. Die Ideen, die sonst nicht kamen. Der Spirit, der plötzlich da ist.
Diese Pausen sind keine Leerlaufzeiten. Das ist der Job. Das ist da, wo die Arbeit wirklich passiert.
Wenn wir diese Art zu arbeiten umarmen, beginnen wir die Superkräfte zu spüren, die die KI besitzt. Unverzichtbar wird sie dann, wenn wir gelernt haben, sie als das zu sehen, was sie ist: Kein Werkzeug. Keine Software. Sondern ein Partner, der ausführt und zuhört und darauf wartet, dass wir ihm sagen, wohin die Reise gehen soll.
Es ist auch ein komplexer Weg. Weil es Zeit braucht, die KI kennenzulernen und ihre schier endlosen Möglichkeiten einzuordnen und einen Umgang damit zu finden. Das ist keine Binärentscheidung. Es ist ein Prozess.
KI ist ein Buddy. Kein Tool. Und mit einem Buddy arbeitet man anders als mit einem Hammer.
Calling AI a tool is as wrong as calling a gardener a tool. The gardener uses tools. He is not one.
It's about getting to know AI. And finding out where and how AI can support me in making my work better and more efficient.
What I personally love about working with AI: The AI executes. And I can give feedback when I want something different. That's nothing new. We've been doing this with people forever. Delegate. Look at the result. Give feedback. The difference lies in quality, speed, and above all, the fact that you're not dealing with a human who reacts emotionally to feedback.
It's something new when we can give real-time feedback and watch something come to life. Often, in those pauses, the eureka moments happen.
When I delegate and watch the AI output unfold, something interesting happens. In those moments of waiting, of observing, of thinking about what comes next, the breakthroughs occur. The ideas that wouldn't have come otherwise. The spirit that suddenly appears.
Those pauses are not downtime. That's the job. That's where the real work happens.
When we embrace this way of working, we begin to feel the superpowers that AI possesses. It becomes indispensable once we've learned to see it for what it is: Not a tool. Not software. But a partner that executes, that listens, that waits for us to tell it where the journey should go.
It's also a complex path. Because it takes time to get to know AI and to organize its seemingly endless possibilities and find a way to deal with it. It's not a binary decision. It's a process.
AI is a buddy. Not a tool. And you work differently with a buddy than with a hammer.